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mein weg zum therapeuten

Nach meinem Studium als Trompeter an der Hochschule Luzern – Musik (Abschluss 2015) war ich – nebst meiner pädagogischen Tätigkeit – freischaffender Musiker mit grossen Ambitionen und hohen Zielen. Die harte und disziplinierte Arbeit im Musik- und Kunstschaffen brachte mich jedoch nach vier Jahren an meine Grenzen: Körperliche Beschwerden, vor allem hartnäckige Schulter- und Nackenverspannungen bis hin zu chronischen Schmerzen. Dazu kam der psychische Druck, mich mit meinem Instrument wirtschaftlich über Wasser halten zu müssen. Ich steuerte regelrecht in die Abwärtsspirale. Als schliesslich depressive Verstimmungen einsetzten, läuteten bei mir die Alarmglocken. Ich wusste:

"Jetzt braucht es eine Veränderung!"

Durch diesen «Turning Point» suchte ich Hilfe in der Schulmedizin, Psychiatrie, Psychologie und Physiotherapie. Gleichzeitig lernte ich auch diverse alternative Methoden wie Alexandertechnik, Feldenkrais und Atemtherapie kennen und gelang schliesslich zu Polarity. Auf diesem Weg sammelte ich tiefe Selbsterfahrungen und machte dabei die erschreckende Erkenntnis, wie wenig ich über meinen eigenen Atem wusste – als ausgebildeter Trompeter... Es eröffnete sich mir ein riesiges Feld der Selbstentdeckung über Wahrnehmung, Bewusstsein und Lebensführung. Die Erfahrungen der eigenen Heilungskräfte faszinierten mich so sehr, dass mir klar wurde: Ich will mehr davon! Kurz darauf begann ich die dreijährige Ausbildung zum Polarity-Therapeuten, die ich 2024 erfolgreich abschloss.

 

Heute gebe ich diese Erfahrungen in meiner Praxis weiter und begleite Menschen auf ihrem Weg zur Heilung.

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